Was die Besucher beim Treffpunkt Briefkasten erwartet!

Frankfurt am Main, den 17. Mai 2013 – Friedhelm Lammoth – bekannt als „Agent Provocateur“ und Topredner des Direktmarketings – wird Keynote-Speaker beim Treffpunkt Briefkasten 2013. WVO-Vorstandsmitglied Alexandra Kärgel, Geschäftsführerin der MEDIA Direktmarketing GmbH in Cochem, wirft im Interview ein kurzes Streiflicht auf das, was die Besucher des diesjährigen Expertentreffs der Haushaltwerbung in diesem Zusammenhang erwartet.

Friedhelm Lammoth hat sich weit über die Schweiz hinaus einen Namen gemacht als kreativer Kopf der Werbeagentur Lammoth Maillkonzept in St. Gallen, als Präsident und Ehrenpräsident des Deutschen Direktmarketing Verbandes DDV sowie als Publizist und gefragter Keynote-Speaker. Er gilt als leidenschaftlicher Verfechter des kundenorientierten Direktmarketings über alle Medien und Kanäle.

Das Interview mit Alexandra Kärgel wurde von Yvonne Habermehl, WVO-Pressestelle, am 15.05.2013 in Frankfurt am Main geführt.

 

WVO-Pressestelle: Frau Kärgel, wie sind Sie auf Friedhelm Lammoth als Keynote-Speaker für den Treffpunkt Briefkasten 2013 aufmerksam geworden?

Alexandra Kärgel: Bei den Zukunftsthemen des Direktmarketings kommt man an Friedhelm Lammoth nicht vorbei. Er ist nicht nur einer der bekanntesten Kreativen, die sich der Dialogkommunikation verschrieben haben, sondern auch ein wortgewaltiger Speaker, der seine Zuhörer fasziniert und in seinen Bann zieht.

 

WVO-Pressestelle: Welche inhaltlichen Schwerpunkte sind mit der Wahl dieses Keynote-Speakers vonseiten des WVO verbunden?

Alexandra Kärgel: Lammoth gehört zu den Querdenkern der Branche, die sich auf keine bestimmten Inhalte "einschwören" lassen. Ich denke aber, dass er die gesamte Bandbreite des Direktmarketings abtasten wird. Wir werden sicher mehr darüber erfahren, dass Werbebrief, Prospekt und andere „Briefkastenwerbung“ nicht nur eine stärkere Ursprungswirkung, sondern auch eine längere Halbwertszeit haben. Und dass Print die Eintrittskarte ins Web ist, zumal die digitale Welt auch im Marketing erst dann ihre reale Bedeutung ausspielen kann, wenn sie in der analogen Welt verankert ist.

 

WVO-Pressestelle: Friedhelm Lammoth ist recht bekannt für seine exzellenten und teilweise provokativen Vorträge, die meist auch einen prägnanten Titel haben. Steht der Titel des Lammoth-Vortrags für den Treffpunkt Briefkasten bereits fest?

Alexandra Kärgel: Ja, der Titel steht fest, und ich finde er ist auf dem Punkt – und macht neugierig: Die Marketingzukunft nach der Onlinerevolution: Print als Speerspitze im neuen „Handshake-Marketing“!

  

WVO-Pressestelle: Wissen Sie etwas darüber, ob Herr Lammoth die Zuschauer in seinen Vortrag einbinden wird?

Alexandra Kärgel: Bei aller Phantasie kann ich mir kaum vorstellen, dass er mit seinen Zuschauern Turnübungen machen oder interaktiv abstimmen lassen wird. Mit Interaktion im eigentlichen Sinne ist eher nicht zu rechnen. Ich denke, die "Einbindung" wird vor allem darin bestehen, dass er es versteht, die Zuhörer zu packen.

 

WVO-Pressestelle: Was verspricht sich der WVO Verbund e.V. von Friedhelm Lammoth, bezüglich der Wirkung auf die Zuhörer?

Alexandra Kärgel: Ich kann es nur noch einmal betonen: Friedhelm Lammoth ist ein Redner, auf den das "set a fire"passt. „Zünde deine Zuhörer an … entflamme sie mit der Flamme der eigenen Begeisterung“. Genau das erwartet der WVO, dass die Leidenschaft für unsere Branche geweckt wird.

  

WVO-Pressestelle: Können Sie darüber Auskunft geben, ob Friedhelm Lammoth auch einen besonderen Bezug zur Haushaltwerbung im Direktmarketingbereich hat?

Alexandra Kärgel: Da bin ich sicher. Denn Friedhelm Lammoth gilt als Verfechter eines neuen „Front- oder Handshake-Marketings“, in der Print und damit auch die Haushaltwerbung eine Schlüsselrolle spielen.

 

WVO-Pressestelle: Was erwartet die Teilnehmer des Lammoth-Vortrags auf dem Treffpunkt Briefkasten inhaltlich? Wird der Schwerpunkt auf Crossmedia liegen oder auf der Kundenorientierung? Oder möchten Sie hierzu noch nicht viel verraten?

Alexandra Kärgel: In einer Zeit, in der Hiobsbotschaften zum täglichen Brot gehören und in der die Rede von schwierigen Zeiten zum Allgemeinplatz geworden ist, erwarten die Teilnehmer die Botschaft, dass sich Werbung (wieder) lohnt. Kein Mensch will die Tatsache kleinreden, dass das crossmediale Marketing mit seinen unzähligen Optionen schwierig geworden ist. Andererseits bieten die zahlreichen Wege zum Kunden aber auch Möglichkeiten, von denen wir im eindimensionalen Marketing des letzten Jahrhunderts nicht einmal ansatzweise geträumt haben.

 

WVO-Pressestelle: Auf welche Inhalte sind Sie beim Vortrag persönlich am meisten gespannt?

Alexandra Kärgel: Als WVO-Vorstandsmitglied und Geschäftsführerin eines Zustellunternehmens bin ich natürlich gespannt, wie Lammoth die Zukunft von Print im Allgemeinen und von Haushaltswerbung im Besonderen sieht. Spannend finde ich seine Vision von einem auch ökonomisch interessanten individualisierten Massenmarkt im Printbereich. Unsere Branche braucht Visionen!

 

WVO-Pressestelle: Vielen Dank für das Gespräch.