Interview mit Carina Fuhlrott, Assistentin und Vertretung des Geschäftsführers der RHEIN MAIN VERTEILERDIENST GmbH & Co. KG

Frankfurt am Main, den 25. Juni 2013 – Christoph Pause, Chefredakteur der acquisa, wird beim diesjährigen Treffpunkt Briefkasten den Themenschwerpunkt Direktmarketing aus der Sicht eines unabhängigen Marktbeobachters darstellen. Im Interview spricht Carina Fuhlrott, Assistentin und Vertretung des Geschäftsführers der RHEIN MAIN VERTEILERDIENST GmbH & Co. KG über das, was die Besucher der Expertentagung diesbezüglich erwarten wird. Das Verteilunternehmen Arenz mit Sitz in Meisenheim ist seit 45 Jahren am Markt und eines der ersten WVO‐Mitglieder. Carina Fuhlrott kann auf Erfahrung im Vorstand des Verbunds zurückgreifen und ist Mitglied im Ausschuss, der sich mit der Vorbereitung für den Treffpunkt Briefkasten befasst. Christoph Pause gilt als Branchenkenner im Direktmarketing und dürfte allen Lesern als Chefredakteur des Titels aquisa bekannt sein.Das Interview mit Carina Fuhlrott wurde von Yvonne Habermehl, WVO‐Pressestelle, am 19.06.2013 in Frankfurt am Main geführt.

WVO‐Pressestelle: Frau Fuhlrott, Sie haben sich dafür entschieden, sich für den Treffpunkt Briefkasten zu engagieren? Könnten Sie – kurz bevor wir auf den Referenten Christoph Pause zu sprechen kommen – Ihre Motivation für Ihr Engagement schildern?Carina Fuhlrott: Der WVO präsentierte sich bereits mehrere Jahre zunächst auf der Dima (Direktmarketing‐ Messe) und später auf den Nürnberger Mailingtagen. Diese Messen waren nicht ideal als Plattform für unsere Branche und somit auch nicht für den Verband, für potenzielle Kunden und Geschäftspartner. Denn dort waren aus WVO‐Sicht einfach zu viele Werbe‐ und Druckbereiche vertreten. Deshalb entschied sich der WVO dafür, eine eigene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Ich war von Anfang an von dieser Idee begeistert und habe das Vorhaben im Arbeitskreis unterstützt. Heute können wir mit Stolz auf einen gelungenen ersten Treffpunkt Briefkasten zurückschauen. Das positive Feedback der Besucher hat uns bestärkt, die Veranstaltung in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Ich freue mich schon jetzt auf den 18. September!

WVO‐Pressestelle: Was sind die Gründe des WVO Verbund e.V., den Chefredakteur der acquisa, Christoph Pause, als Referenten für den Treffpunkt Briefkasten einzuladen?Carina Fuhlrott: Wir möchten mit den Forumsbeiträgen die Zukunft der Haushaltwerbung im Zeitalter der digitalen Kommunikation von verschiedenen Seiten her beleuchten. Ein Beitrag einer Fachzeitschrift sollte daher im Programm keinesfalls fehlen. Gerade die acquisa beschäftigt sich mit aktuellen Themen aus den Bereichen Vertrieb und Marketing. Auch das Veranstaltungsthema wurde schon in unterschiedlichen Artikeln thematisiert.

WVO‐Pressestelle: Wie schätzen Sie den Stellenwert der Fachzeitschrift aquisa bei den WVO‐Mitgliedern ein?Carina Fuhlrott: Wir, die RHEIN MAIN VERTEILERDIENST Arenz GmbH & Co. KG sind begeisterte Leser der acquisa. Viele der Verbandskollegen lesen diese Fachzeitschrift. Hier werden Markttrends aufgezeigt und man kann sich über die relevanten Themen der Branche ein umfassendes Bild machen. Neben den interessanten Beiträgen nutzen viele Zustellunternehmen auch die Möglichkeit zur eigenen Anzeigenwerbung in einem Titel, der auch von einem Großteil unserer Zielgruppen gelesen wird.

WVO‐Pressestelle: Können Sie Auskunft über das Thema geben, das der Referent Pause wählen wird? Oder kennen Sie sogar bereits den Titel seines Vortrages?Carina Fuhlrott: Der Titel steht fest und lautet sehr plakativ, „Alles digital, oder? Printwerbung aus Sicht eines Beobachters.“ Christoph Pause wird als Marktbeobachter einen Blick auf die Haushaltwerbung in einem zunehmend digitalen (Werbe‐)Umfeld in den kommenden Jahren werfen. Sein Augenmerk wird dabei auchdarauf liegen, wie sich das Direktmarketing der digitalen Herausforderung stellen kann. Wir können einen spannenden Vortrag erwarten, so viel ist sicher.

WVO‐Pressestelle: Die digitale Revolution war ja noch bis vor kurzem in aller Munde und Schlagworte wie „Print ist tot“ haben mit Sicherheit viele in der Branche nervös gemacht. Doch die Erfahrung der letzen Jahre zeigt, dass sich Print nicht nur über Wasser hält, sondern vielmehr sogar durch das Internet und crossmediale Strategien wieder Aufwind bekommt? Wie sehen Sie das? Carina Fuhlrott: „Richtig! Unsere Kunden nutzen in vielfältiger Form die digitale Werbeergänzung zum klassischen Prospekt. Klar ist: ohne Print findet Online nicht statt. Das erkennen wir auch ganz stark in den Kundenberatungsgesprächen: Immer mehr Kunden nutzen zusätzlich zur Prospektverteilung unterschiedlicheMedien wie TV‐ oder Radio und natürlich sind sie mit Online‐Aktivitäten auch im Netz präsent. Hierzu wird Herr Pause sicher einiges sagen können.“

WVO‐Pressestelle: Können Sie darüber Auskunft geben, ob Christoph Pause auch einen besonderen Bezug zur Haushaltwerbung im Direktmarketingbereich hat?Carina Fuhlrott: Auf jeden Fall. Haushaltwerbung hat einen spezifischen Wert im Direktmarketing vieler Unternehmen, acquisa zeigt das immer wieder auf. Doch genauso, wie sich das Direktmarketing durch Internet und Social Media allgemein verändert, steht auch die Haushaltwerbung vor neuen Herausforderungen.Christoph Pause wird darüber sprechen, wie wichtig eine Online‐Komponente auch für Haushaltwerbung ist, zumindest für solche Produkte, die eine Zielgruppe ansprechen, die stark mit dem Internet verwachsen ist.

WVO‐Pressestelle: Auf welche Inhalte sind Sie beim Vortrag persönlich am meisten gespannt?Carina Fuhlrott: Ich sehe Herrn Pauses Meinungsbeitrag auch als Tipp‐Geber für unsere Kunden und WVOMitglieder. Wir alle müssen uns der digitalen Herausforderung stellen. Daher bin ich insbesondere auf die Prognosen zur Entwicklung gespannt. Ich denke, dass die Zuhörer, ein jeder für sich, viel Interessantesmitnehmen können.

WVO‐Pressestelle: Vielen Dank für das Gespräch.